Kennst du das?
Wieso sieht meine Website nicht professionell aus?
Du hast dir sehr viel Mühe gegeben mit deiner Website. Du hast dir die Farben ausgewählt, Texte geschrieben, Fotos hochgeladen. Und trotzdem stimmt irgendetwas nicht. Sie wirkt irgendwie… nicht professionell.
Das Frustrierende daran: Der Grund liegt meistens gar nicht im Inhalt. Er liegt in winzigen technischen Einstellungen, die kaum jemand kennt, die aber jede Besucherin deiner Seite unbewusst spürt.
Hier sind die fünf, die ich auf fast jeder Website von Coaches und Therapeutinnen sehe.
#1 Niemals reines Schwarz als Schriftfarbe
Wähle die Schriftfarbe der Website mit Bedacht
Schwarz auf Weiß klingt nach Kontrast, nach Klarheit, vielleicht sogar nach Professionalität. In der Theorie, ja. Aber in der Praxis ist reines Schwarz (#000000) auf hellem Hintergrund zu hart. Es strengt die Augen an und es lässt Texte wirken als würden sie auf die Leserin einschlagen statt sie einzuladen.
Was stattdessen funktioniert: ein dunkles, weiches Grau. #1a1a1a oder #2d2d2d zum Beispiel. Der Unterschied ist auf den ersten Blick kaum sichtbar. Das Lesegefühl ist ein völlig anderes.
#2 Niemals reines Weiß als Hintergrund
Wähle die Hintergrundfarbe der Website mit Bedacht
Das gleiche Prinzip gilt auch in die andere Richtung. Reines Weiß (#ffffff) tut buchstäblich in den Augen weh. Besonders auf dem Handy, besonders in hellen Räumen oder wenn jemand abends surft.
Nimm stattdessen Eierschalenweiß. #faf9f7 oder #fffff0 sind zwei Töne, die ich gerne empfehle. Sie sind warm, weich und einladend. Deine Website fühlt sich auf einmal wohnlicher an, ohne dass jemand genau sagen könnte warum. Und genau das ist dein Ziel: dass sich deine Klientin vom ersten Augenblick an auf deiner Website wohlfühlt. Und dass sie eine Weile bleibt und am Ende auf „Kontakt“ klickt.
#3 Achte auf einheitliche Container-Breiten auf allen Geräten
Von Desktop über Tablet zum Handy
Das ist einer der am meisten unterschätzten Punkte. Deine Website wird auf dem Desktop anders angezeigt als auf dem Tablet und wieder anders auf dem Handy. Was auf dem großen Bildschirm schön zentriert und aufgeräumt wirkt, kann auf dem Handy bis an den Rand laufen und dabei billig aussehen.
Die Lösung ist Konsequenz. Leg einmal fest, welche Breiten du für Desktop, Tablet und Mobile verwendest. Und halte sie auf jeder Seite, in jedem Abschnitt durch. Deine Klientin surft zu über 70% auf dem Handy. Was sie dort sieht, entscheidet!
#4 Vereinheitliche deine Überschriften und Textbausteine
So strukturierst du deine Überschriften und Textbausteine
H1, H2, H3, Fließtext, Zitat, Button: Jede Ebene in deiner Typografie verdient eine feste Größe und eine feste Schrift. Und dies gilt für jede Breite (Desktop, Tablet, Mobile). Lege diese Standards einmal fest und halte sie ein. Glaub mir, das macht den Unterschied zwischen einem stimmigen Design und „irgendwie juckt es in meinem Auge“.
Uneinheitliche oder chaotische Typografie ist einer der häufigsten Gründe warum Websites unprofessionell wirken, obwohl der Inhalt eigentlich gut ist. Don’t forget: Deine Worte verdienen eine Form die ihnen gerecht wird.
#5 Weniger ist mehr. Immer!
Halte es minimalistisch
Was ich damit meine? Mehr Weißraum, weniger Text pro Abschnitt, gleichmäßige Zeilenabstände. Und vor allem: Keine überfrachteten Seiten, die alles auf einmal sagen wollen.
Deine Soul Client kommt auf deine Website mit einem konkreten Gefühl: Sie steckt fest, sie sucht Unterstützung, sie möchte sich verstanden fühlen. Sie braucht keine Enzyklopädie. Sie braucht das Gefühl, verstanden und abgeholt zu werden.
Und hab bloß keine Angst vor Weißraum! Das ist keine Leere, es ist Luft. denn: Deine Website-Besucher scannen eher, als dass sie ausführlich lesen. Der Weißraum hilft dabei, den Überblick zu behalten.
Der gemeinsame Nenner
Eine kleine Hausaufgabe
Diese fünf Einstellungen klingen vielleicht etwas technisch. Glaub mir: Sie sind es auch. Aber ihren Effekt solltest du nicht unterschätzen. Denn der entscheidet darüber, ob sich deine Klientin auf deiner Website wohlfühlt oder nicht. Ob sie bleibt oder geht. Ob sie bucht oder weiterschaut.
Und das Beste daran: Keine dieser Einstellungen erfordert ein komplettes Redesign. Sie erfordern Aufmerksamkeit. Konsequenz. Und das Wissen, wo man hinschauen muss.
Eine kleine Hausaufgabe für dich: Schau heute noch auf deine Website. Welcher dieser fünf Punkte wartet bei dir noch auf die Umsetzung? Schreib es mir gern in die Kommentare!
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Alles Liebe, deine Natali
Natali Rejek ist Gründerin von Leuchtraum Webdesign und spezialisiert auf strategische Websites für Coaches und Therapeutinnen. Ihr Spezialgebiet ist die Soul Client Analyse, eine optimierte SEO-Struktur und der Fokus auf Sichtbarkeit ohne Social-Media-Stress.
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